ISBB Trebel
ISBB Trebel

Beispiele für Gruppenfortbildungen

 

Zu vielen Workshops, die ja freitags um 18 Uhr beginnen, kommen einzelne Betreuerinnen und Betreuer mit den interessierten Behinderten früher, also zum Beispiel um 14 Uhr. Die Betreuenden nehmen sich dann zwei oder drei Stunden im Vorfeld des Workshops zur Sexualberatung, die auch als Fortbildung zertifiziert werden kann. Auch während des Erotik-Workshops, wenn die mitreisenden Ratsuchenden in den erotischen Einheiten, z.B. mit Pia Hoffmann sind, kann die Beratung der Betreuer*innen fortgesetzt werden. Diese Fortbildungsberatung findet bei Dipl.-Psych. Lothar Sandfort statt und kostet pro Stunde 60,00 €.

 

Die Fortbildungsberatung bezieht sich meistens auf die Frage: Was können wir tun, damit sich der Ratsuchende, nicht mehr so problematisch verhält? Darauf bekommen sie eine Antwort, die sich auch für andere Situationen nutzen lässt. Das ist dann die Fortbildung in der Beratung.

 

Oft kommt es auch vor, dass aus Einrichtungen zwei oder drei BetreuerInnen zunächst ohne Behinderte kommen und einen Workshop beobachtend mitmachen. Sie nehmen dann einige Fortbildungsstunden an dem gleichen Wochenende bei mir. Diese Fortbildungen werden dann wie immer zertifiziert. 

Eine Gruppe von 5 Behinderten aus der Nähe von Berlin erweiterte einen ganz normalen Erotik-Workshop so, dass gleichzeitig eine Gruppe von MitarbeiterInnen der Einrichtung kam. Die waren also allesamt von Freitag bis Sonntag in Trebel.

 

In den Zeiten, in denen die behinderten Ratsuchenden ihr Programm haben, nehmen die BetreuerInnen eine Fortbildung. Ausserhalb des Programms sind die beiden Gruppen dann zusammen.

 

Eine Gruppe aus NRW nimmt regelmäßig eine Kombination aus Urlaubsfreizeit und Erotik-Workshop bei uns wahr. Ich schrieb ihnen folgenden vor dem ersten Aufenthalt folgenden Brief der hier ein Beispiel beschreibt:

 

Guten Tag aus Trebel!

 

Sie haben bei mir angefragt bezüglich eines Aufenthaltes in unserem Institut, der

- einerseits Urlaubscharakter hat 

- andererseits sexualpädagogische Beratungselemente enthält.

 

Ziel sollte es sein, die sexuelle Entfaltung der behinderten Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu fördern. Innerhalb der Möglichkeiten und Begrenzungen, die notwendiger Weise von einer Einrichtung gesetzt werden.

 

Denkbar wäre ein einwöchiger Aufenthalt bei uns, bei dem wir mit Ihnen ein Freizeitprogramm entwerfen. Wir befinden uns in einer Urlaubsregion (Wendland), die zu jeder Jahreszeit attraktive Erlebnisangebote bietet.

 

Für den Beginn der Woche (Montag) schlage ich eine Beratungsstunde für die Gesamtgruppe (Behinderte und BetreuerInnen) vor zur Einführung in unser sexualpädagogisches Angebot. Während dieser Stunde erfahre ich dann, was die Gruppe wünscht und braucht. Im ersten Teil der Woche könnte etwa eine Stunde geplant werden, in der ich nur mit den behinderten Gästen zusammen arbeite, und separat eine, in der ich mit den Betreuerinnen und Betreuern arbeite. Ab Freitagabend beginnt dann einer unserer üblichen Erotik-Workshops. An dem können die Interessierten Ihrer Gruppe teilnehmen, für die anderen Gäste Ihrer Gruppe wird weiterhin ein reines Freizeitprogramm organisiert. Zu dem Erotikworkshop kommen andere behinderte Gäste hinzu, sowie unsere SexualbegleiterInnen. Am Ende der Woche erhalten Sie zu jeder Beratungsanfrage einen detaillierten sexualpädagogischen Lösungsvorschlag.

Einmal kam eine Gruppe aus einer Einrichtung nahe Dortmund. Ihr Interesse war ein verlängertes Fortbildungswochenende mit theoretischen Anteilen und der Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu machen.

 

Statt - wie üblich freitags - reiste die Gruppe aus 2 BetreuerInnen und 6 behinderten Teilnehmern schon am Mittwoch an. Eine unserer Sexualberaterinnen, Bianca Grafe aus Oldenburg, hat in getrennten Gruppen die Philosophie und die Methoden des ISBB vermittelt. Am Freitag begann dann ein Erotik-Workshop, der aber auch Fortbildungsanteile behielt. Als Sexualbegleiterin war Pia Hoffmann aus Duisburg angereist.

 

Die Gesamtgruppe war sehr engagiert dabei, wissensdurstig, mutig. Durch die besondere Zusammenarbeit von TeilnehmerInnen, Pädagogen und ISBB-Mitarbeitenden konnte sich ein wachstumsreicher Fluss entwickeln. Eine Betreuerin sagte: "So wie die hier sind, kennen wir sie gar nicht wieder. Keine Aggression, kein Gemotze. Motiviert dabei.

Wenn Sie an einem solchen oder einem ähnlichen  Angebot auch interessiert sind, dann vermitteln wir Ihnen gern Ansprechpartner aus den Einrichtungen, die bei uns eine Beratung genutzt haben.

Enea, unser Held

Nach dem Kinostart nun als DVD:

Enea spielt sich und das ISBB in die Herzen und Köpfe

der Zuschauer.

 

Im Oktober 2015 gab es den TV-Start im ZDF.

 

Trailer hier klicken

Empowerment + Empoweragogik

Betreuung, die ohne Strafe und Strafandrohung auskommt.

"Recht auf Liebeskummer" in aktueller Erweiterung  (Febr. 2016) als eBook bei www.xinxii.com 

Wenn Sie uns erreichen wollen:

 

Kontakt-Daten und

 

Kontaktformular.

...und wenn Sie ganz in Ruhe bei uns sein wollen, kommen Sie nach Trebel in unseren

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